Wenn ein Kind erwartet wird, stellt sich früh die Frage, ob und wie das Kind vorgeburtlich untersucht werden soll. Dies trifft insbesondere dann zu, wenn die Mutter älter als 35 ist. Natürlich wünschen sich alle werdenden Eltern ein gesundes Kind. Häufig wird die Pränataldiagnostik jedoch falsch verstanden als Garant für die Gesundheit der Kinder.
Die Pränataldiagnostik bietet viele gute Möglichkeiten. Es ist wichtig, dass werdende Eltern Informationen und Hilfestellungen bekommen, um sich für oder gegen solche Untersuchungen entscheiden zu können. Dabei unterstützen unsere Fachpersonen Sie gerne.
Im Auftrag des Kantons Zug bieten wir seit 1. April 2007 Beratungen zu psychosozialen Aspekten der Pränataldiagnostik an, als Ergänzung zu den Informationen durch die Frauenärztin oder den Frauenarzt.
Es ist uns ein Anliegen, dass werdende Eltern - zusätzlich zu den medizinischen Informationen über mögliche Konsequenzen vorgeburtlicher Untersuchungen - auch Gespräche führen können, was ein Befund für sie bedeuten kann und wie sie damit umgehen können. Wir stärken Frauen und Paare, selbstbestimmt Entscheidungen für oder gegen vorgeburtliche Untersuchungen zu treffen. Wir unterstützen sorgfältige Überlegungen, welche Konsequenzen es für die Frau/das Paar hätte, wenn ein ungünstiger Befund vorliegt. Wir sprechen über Möglichkeiten und Risiken der Pränataldiagnostik und begleiten nach einer Fehlgeburt oder einem Schwangerschaftsabbruch. Wir beraten und begleiten während der Schwangerschaft, wenn ein krankes oder behindertes Kind erwartet wird.
Unsere erfahrenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter führen Gespräche mit Ihnen. Wir unterstützen Sie in Ihrer persönlichen Haltung und Entscheidung. Unsere Beratungen sind vertraulich und kostenlos.