Sexualität prägt den Alltag - in den Medien, in der Werbung, am Kiosk, in der Buchhandlung, im Fernsehen, im Kino u.a.m. Augenscheinlich, offenherzig, frivol, keck.
Das Gespräch über die eigene Sexualität findet seltener statt. Anders in unserer Beratungsstelle: Hier können Sie Ihre Empfindungen, Gefühle, Vorstellungen, Erfahrungen und Verunsicherungen rund um das Thema Liebe, Beziehung und Sexualität mit einer Fachfrau besprechen.
Erotik ist die psychologisch-geistige und körperliche Anziehung und Zuneigung zu einer anderen Person. Sie entsteht in der Begegnung von Menschen aber auch in Gedanken, Bildern, Phantasien und in unseren Sehnsüchten.
Möchten Sie mehr wissen oder haben Sie Fragen? Antworten gibt es in unserer Beratungsstelle.
Zur sexuellen Identität gehören das biologische Geschlecht, die Geschlechtsidentität (sich als Frau oder als Mann fühlen), die Geschlechterrolle (weibliche und männliche Verhaltensmuster) und die sexuelle Orientierung.
Sexuelle Orientierung ist eine langfristige emotionale und sexuelle Anziehungskraft zu Personen des eigenen Geschlechts (Homosexualität), des anderen Geschlechts (Heterosexualität) und beider Geschlechter (Bisexualität). Die sexuelle Orientierung kann sich im Laufe des Lebens ändern.
Haben Sie Fragen? Antworten gibt es in unserer Beratungsstelle.
Jede gedankliche Vorstellung erotischen oder sexuellen Inhalts ist eine sexuelle Phantasie. Die Inhalte der sexuellen Phantasien sind äusserst variabel und gehen oft über den Rahmen der tatsächlich ausgeübten sexuellen Aktivität hinaus.
Phantasien beleben unser Dasein, sie verzaubern die Welt. Es gibt schöne, romantische, aber auch aggressive, zerstörerische Phantasien. Die Kinowelt und noch mehr die Werbebranche leben von der menschlichen Fähigkeit, die Welt in der Vorstellung bequemer, schöner und freier zu gestalten als sie ist. Sexuelle Phantasien sind nichts Anderes. Sie sind erlaubt und ganz privat. Trotzdem gibt es Phantasien, die für die betroffene Person belastend wirken.
Dann empfehlen wir ein Gespräch in unserer Beratungsstelle.
Die Selbstbefriedigung dient der Selbsterforschung und eigenen Lust. Beim genussvollen Ausleben der Sexualität mit sich selbst ist auch Neues möglich. Frauen lernen die Reaktionen ihres Körpers kennen, ohne dabei auf einen Partner/eine Partnerin angewiesen zu sein oder auf ihn oder sie Rücksicht nehmen zu müssen.
Häufig glauben Frauen und Männer, es sei eine Art Betrug, wenn sie sich in der Partnerschaft selber befriedigen. Dabei hat das eine mit dem andern wenig zu tun. Die Lust mit sich selbst ist etwas Anderes als die Lust mit dem Partner/der Partnerin.
Lassen Sie sich von einer Frau beraten - in unserer Beratungsstelle.
Die erogenen Zonen sind besonders empfindsame Körperstellen, deren Reizung Erregung und Lust auslösen kann.
Die Klitoris, der Form und Grösse einer Perle gleich, befindet sich in einer Hautfalte, an der obersten Spitze der beiden parallel verlaufenden inneren Schamlippen. Häufig wird sie als ein kleines Organ abgebildet. Tatsache aber ist, dass die Klitoris ein Schwellkörper ist mit zwei ca. 8 bis 10 cm langen Schenkeln, entlang der inneren Schamlippen, welche - für uns unsichtbar - bis zu den Beckenknochen reichen und von vielen Nervenfasern umgeben sind.
Die Vagina, oder auch Scheide genannt, ist in ihrem Inneren relativ wenig empfindlich für Berührungen. Die Reibung des Penis verschafft nur in wenigen Fällen einen sexuellen Höhepunkt. Für den Orgasmus der Frau spielt die Klitoris die zentrale Rolle. Die Empfindlichkeit der Klitoris ist vergleichbar mit derjenigen der Peniseichel und ihre Stimulierung führt bei den allermeisten Frauen zum Orgasmus.
Weitere erogene Zonen sind z.B. die Brüste, das Innere der Oberschenkel, Hals, Nacken, Mund, Lippen oder andere individuell bevorzugte Bereiche des Körpers.
Möchten Sie mehr wissen oder haben Sie Fragen? Antworten gibt es in unserer Beratungsstelle.
Mit der Möglichkeit der Empfängnisverhütung können Frauen und Männer entscheiden, ob, wann und wie viele Kinder sie haben möchten. Im Zusammenhang mit dem Kinderwunsch können sich viele Fragen ergeben. Möchten Sie mehr wissen oder haben Sie Fragen?
Antworten gibt es in unserer Beratungsstelle
Im Zusammenhang mit Sexualität während der Schwangerschaft ist häufig die Vorstellung verknüpft, dass durch den Geschlechtsverkehr das sich entwickelnde Kind verletzt oder eine Fehlgeburt ausgelöst werden könnte. Der Embryo ist in der Gebärmutter jedoch sehr gut geschützt. Sexualität im weiteren Sinne, also nicht nur Geschlechtsverkehr, kann während der ganzen Schwangerschaft als sehr erfüllend erlebt werden. Das Bedürfnis nimmt vielleicht gegen das Ende der Schwangerschaft etwas ab. In dieser Zeit geniessen manche Paare andere Formen sexueller Befriedigung wie z.B. Selbstbefriedigung und Petting.
Nach der Geburt haben viele Frauen weniger Lust und Bereitschaft für sexuelle Kontakte. Gründe sind nicht nur die Verheilung des Dammes, Erschöpfung, das Stillen und psychische Nachwirkungen des Geburtsschmerzes, sondern auch die Angst vor einer erneuten Schwangerschaft oder die Umstellung auf die neue Rolle als Mutter.
Klärende Gespräche mit dem Partner, der Partnerin, einer Freundin oder einer Fachperson können Antworten auf Fragen und Zweifel geben.
Pornographie versucht mit Texten, Bildern oder Filmen, die Geschlechtsteile fokussieren oder Menschen beim Sex zeigen, sexuelle Stimulation zu erzeugen. Dieses Ziel wird erreicht, wie die millionenfache Vermarktung von pornographischem Material zeigt. Das Spektrum reicht von anregenden Bildern bis zu menschenverachtenden Darstellungen.
Der Konsum «weicher» Pornographie kann als überwiegend unproblematische Form der sexuellen Bedürfnisbefriedigung betrachtet werden. Trotzdem kann sie auch unrealistische Vorstellungen fördern, denn Pornographie zeigt nicht, was die meisten Menschen in der Realität sexuell miteinander machen oder machen wollen, sondern verzerrt die Wirklichkeit auf plakative Weise und festigt ein ungleiches Machtverständnis zwischen Mann und Frau.
Der Konsum «harter» Pornographie beinhaltet die Darstellung von sexuellen Handlungen mit Kindern, Tieren, menschlichen Ausscheidungen oder Gewalttätigkeiten und ist strafbar.
Sex für Geld – angeboten von Männern und Frauen für Männer und Frauen, wird als Prostitution bezeichnet und ist heute ein weitgehend akzeptiertes Geschäft. Von der erotischen Massage über den Geschlechtsverkehr bis zu sadomasochistischen Praktiken reicht das Sexangebot. Für viele Kunden und Kundinnen ist dieses Angebot eine Möglichkeit, ihre Sexualität zu leben.
Vor allem für Frauen, die sich prostituieren, ist das Geschäft mit dem Körper oft die einzige mögliche Einnahmequelle. Dies ist darum problematisch, weil sie dadurch der Gefahr ausgesetzt sind, ausgenutzt und/oder missbraucht zu werden.
Wichtig ist bei der Prostitution, sich und andere vor übertragbaren Krankheiten zu schützen.
Falls Sie darüber sprechen möchten, lassen Sie sich von einer Frau beraten - in unserer Beratungsstelle.
Die Wechseljahre - eine Zeit der Veränderung für Frau und Mann!
Die körperlichen Veränderungen der Frau sind markanter als beim Mann. So wird die Hormonproduktion von Östrogen und Progesteron verlangsamt bis sie ganz aufhört, die Menstruation bleibt aus. Dies kann Auswirkungen auf die verschiedensten Bereiche des körperlichen und seelischen Wohlbefindens haben. Müdigkeit, Hitzewallungen, Herzrasen, Stimmungsschwankungen, Schlafstörungen, Osteoporose sind nur einige mögliche Beispiele der Veränderung. Sie treten nicht bei jeder Frau auf und werden auch sehr unterschiedlich erlebt. Die «neue» Unfruchtbarkeit kann eine ausserordentlich befreiende Wirkung auf das sexuelle Erleben haben, denn die Angst vor einer ungewollten Schwangerschaft entfällt.
Möchten Sie mehr wissen? Antworten gibt es in unserer Beratungsstelle.